Energiegewinnung

CSU-Positionen zur Energiepolitik nach Beschluss des CSU-Parteivorstandes am 16/17. April 2010 – Erläuterungen zu Punkt 1 bis 3

am Montag, 10 Mai 2010. veröffentlicht in Energiegewinnung, Gebäudesanierung, Energiewende, Stromnetze, Landesentwicklung

Bayern wurden deren Chancen frühzeitig erkannt und die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen über Jahrzehnte hinweg kontinuierlich ausgebaut. In Bayern werden bereits heute rund 25 Prozent des Stroms aus regenerativen Energien gewonnen. Zum Vergleich, bundesweit sind es nur 16 Prozent. Diesen Vorsprung wollen wir ausbauen. Wir wollen die regenerativen Energien zum Herzstück der künftigen Energieversorgung in Bayern machen und den Bedarf an fossilen Energieträgern Schritt für Schritt zurückführen. Heute tragen fossile Energieträger noch rund 18% zur Stromgewinnung in Bayern bei, bundesweit ist der Anteil rund 58%. In Bayern werden also über 80 Prozent des Stroms weitgehend CO2-frei erzeugt. Dies reicht uns aber noch nicht! Wir wollen bis 2030 die CO2-Emissionen auf unter fünf Tonnen pro Einwohner und Jahr reduzieren. Dabei werden wir das Klimaprogramm Bayern 2020 fortschreiben. Ein weiterer Eckstein unserer Politik wird es sein, bei der Energieeffizienz eine globale Spitzenstellung einzunehmen. Wir werden die Zukunftspotenziale der regenerativen Energieträger Wasserkraft, Biomasse, Sonne, Wind und Geothermie fortwährend abprüfen und konsequent ausbauen. Dazu gehört, dass bei der Photovoltaik und der Windenergie die Wirkungsgrade durch technologische Innovationen weiter zu erhöhen. Dazu werden Investitionen in Forschung und Entwicklung verstärkt. Die Nutzung der speicherbaren und bedarfsgerecht einsetzbaren Biomasse werden wir steigern, sodass Bayern auch hier eine bundesweite Spitzenstellung einnimmt. Wir werden mit einer „Energieoffensive Bayern 2030“ den Anteil der regenerativen Energien an der Stromerzeugung bis 2030 auf über 40 Prozent erhöhen.

CSU-Positionen zur Energiepolitik bis 2030

am Dienstag, 27 April 2010. veröffentlicht in Energiegewinnung, Gebäudesanierung, Energiewende, Stromnetze, Landesentwicklung

Der Aufstieg Bayerns vom Agrarland zu einem führenden High-Tech-Standort ist untrennbar mit dem Aufbau einer leistungsfähigen Energieerzeugung verbunden. Das gilt auch für die Zukunft. Die Christlich-Soziale Union hat mit einer weitsichtigen Energiepolitik den rohstoffarmen Freistaat an die Spitze Deutschlands geführt. Heute steht Bayern wieder vor richtungsweisenden Entscheidungen für die Energieversorgung in unserem Land.

Neue Energieträger sichern die Zukunft der Mobilität – Benzin und Diesel aus Algen

am Mittwoch, 21 April 2010. veröffentlicht in Energiegewinnung, Mobilität, Energiewende, Stromnetze

Die Zeit von Benzin, Diesel und Kerosin getriebenen Fahrzeugen ist gezählt. So oder so ähnlich hört es sich an, wenn viele über die Zukunft diskutieren! Doch ist dem wirklich so? Auf jeden Fall wird es sehr schwer, alternative Treibstoffarten für den Flugverkehr zu finden. Denn kaum eine Treibstoffart besitzt eine derart hohe Energiedichte, die ausreicht um Flugzeuge am Himmel zu halten. Das Prognostizierte Wasserstoffflugzeug wird wohl noch Jahrzehnte auf sich warten lassen. Die Elektromobilität steckt wegen der heute nochzu schweren und viel zu ineffizienten Akkutechnologie noch in den Kinderschuhen und wird sich zunächst vermutlich lediglich in den Ballungsräumen durchsetzen. Im ländlichen Raum hingegen müssen größere Distanzen zurückgelegt werden und da ist eine Reichweite von 100 bis 200 kmsehr limitierend. Erdgasbetriebene Fahrzeuge sind zwar eine Alternative aber nur auf den Ersten Blick, da Erdgas kein regenerativer Energieträger ist.

Besichtigung der Grünfuttertrockungsanlage sowie des Biomassekraftwerks Kirchdorf

am Dienstag, 06 April 2010. veröffentlicht in Energiegewinnung, Energiewende, Veranstaltung

Mitglieder der CSU Arbeitsgemeinschaften Landwirtschaft (AGL) und Umwelt (AKU) besichtigen Grünfuttertrocknungsanlage in Kirchdorf

 

 
Eine Erfolgsgeschichte wieder aller Unkenrufe nannte der ehemalige Landtagsabgeordnete und Gründungsmitglied Josef Ranner die Geschichte der Grünfuttertocknungsgenossenschaft Kirchdorf während einer Besichtigung durch die CSU Arbeitsgemeinschaften Landwirtschaft und Umwelt. 1972 von damals 132 Landwirten gegründet hat die Genossenschaft heute 599 Mitglieder und gibt den angeschlossenen Landwirten die Möglichkeit, heimisches Grünfutter und Hackschnitzel optimal aufzubereiten und zu vermarkten.
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