Forderungen des AKU zur Förderung des Ehrenamtes

am Dienstag, 17 August 2010. veröffentlicht in Landesentwicklung

„Wir werden für mehr Anerkennung des Ehrenamtes sorgen und ehrenamtlich Engagierte von Bürokratie entlasten.“
(Regierungsprogramm CDU/CSU)
Analyse:
Es gibt wenige gesellschaftliche Bereiche, in denen staatliches, verbandliches und persönliches Engagement für das Gemeinwohl so eng miteinander verbunden sind, wie im Naturund Umweltschutz. Engagierte Bürgerinnen und Bürger sind gerade hier unverzichtbar. Sie tragen in vielfältiger Weise zum Schutz des Gemeinguts Natur bei, liefern Impulse, stärken die Solidarität und stehen für Selbstverantwortung.

Forderungen des AKU zum Lärmschutz

am Dienstag, 10 August 2010. veröffentlicht in Verbraucherschutz, Landesentwicklung

„Lärm kostet Lebensqualität und schadet der Gesundheit. Die Lärmbekämpfung mussvorrangig an der Quelle erfolgen. Wir fordern, dass die geltenden Lärmsanierungswerteabgesenkt werden. Wir sprechen uns für die Fortführung der Bundesmittel für Lärmsanierung über das Konjunkturprogramm hinaus aus.“
(Regierungsprogramm CDU/CSU)
Analyse:
Gut zwei Drittel der Bevölkerung sind in Deutschland vom Umgebungslärm betroffen, etwa ein Drittel durch Fluglärm. Seit 2007 werden Lärmkarten und Aktionspläne für die 27 großen Ballungsräume, Großflughäfen und Haupteisenbahnstrecken erstellt. Bis 2012/13 kommen zahlreiche weitere Verkehrsstraßen, Bahnstrecken und Ballungsräume hinzu.

Forderungen des AKU zur Abfallentsorgung und zum Recycling

am Dienstag, 03 August 2010. veröffentlicht in Verbraucherschutz, Landesentwicklung

„Vorrang hat die Abfallvermeidung.(…) Ein besonderes Anliegen ist uns bei der Verpackungsverordnung eine Stabilisierung des Mehrwegsystems, das ökologisch wertvoll und effizient ist.“
(Regierungsprogramm CDU/CSU)
Analyse:
Abfälle sind Rohstoffe. Das Haushaltsabfallaufkommen liegt bei 500 kg pro Einwohner (2005), mit einer Verwertungsquote von lediglich 64%. Die Verwertungsquoten bei gewerblichen Abfällen liegt mit 40% (2005) noch klar darunter. Deutlich wird: Bisher ist nur der Einstieg in eine echte Kreislaufwirtschaft erreicht worden. Auch das Pfand auf ökologisch nachteilige Einwegverpackungen hat zwar zur Sauberhaltung der Landschaft beigetragen, aber
den Mehrweganteil nur bei Bier stabilisieren können. Die Mehrwegquote bei allen Getränkeverpackungen lag bereits Ende 2008 bei nur noch 48% und ist weit von der vorgegebenen 80%-Marke entfernt. Der Mehrweganteil alkoholfreier Getränke beträgt nur noch 28%. Eine weiter sinkende Mehrwegquote gefährdet die Mehrwegsysteme insgesamt.

Forderungen des AKU zur Gentechnik

am Dienstag, 27 Juli 2010. veröffentlicht in Verbraucherschutz, Umweltschutz / Klimaschutz, Landesentwicklung

„Politik muss die Sorgen der Bürger bei grüner Gentechnik ernst nehmen und darf keine unnötigen Risiken eingehen.“
(Regierungsprogramm CDU/CSU)
Analyse:
Leitlinie für die Forschung und Entwicklung von gentechnisch veränderten Organismen sollte ein werteorientierter, umweltbewusster Fortschritt sein. Im Sinne der Bürgergesellschaft sind dazu Transparenz und die Orientierung am Vorsorgeprinzip sowie an einer nachhaltigen Landwirtschaft unabdingbar. Wir wollen an der grünen Gentechnik weiterforschen. Der Anbau im Freiland ist jedoch beim jetzigen Kenntnisstand nicht zu verantworten.

Forderungen des AKU zur Stärkung des ländlichen Raumes

am Dienstag, 20 Juli 2010. veröffentlicht in Breitbandausbau, Wasser, Landesentwicklung

„Wir werden die GAK aufstocken und mit Blick auf die Bergregionen fortentwickeln. (...).Die ländlichen Räume müssen mit gezieltem Regionalmanagement und Regionalmarketing ihr Profil schärfen.(…) Wir werden die bislang noch nicht versorgten ländlichen Gebiete mit Breitbandtechniken anschließen und deren Leistungsfähigkeit schnell ausbauen. Genauso wie Kommunalstraßen, Wasser- und Abwasserleitungen gehören heute auch Breitbandkabel zur Daseinsvorsorge und sind ein wichtiger wirtschaftlicher Standortfaktor. Durch unsere Breitbandoffensive wollen wir die Gemeinden bei ihren Konzepten zur Versorgung des ländlichen Raums mit Breitbandanschlüssenunterstützen.“
(Regierungsprogramm CDU/CSU)
Analyse:
Im Wettbewerb guter Standorte entscheiden gesunde Natur, reiches kulturelles Angebot und attraktive regionale Besonderheiten. Immer mehr Menschen suchen Ruhe. Naturräume gewinnen einen besonderen Wert. Die Erhaltung der Artenvielfalt und der Kulturlandschaften ist daher ein zentrales Anliegen. Die bäuerliche Landwirtschaft ist Voraussetzung für den Erhalteines lebendigen und lebenswerten ländlichen Raums.
Ländliche Räume müssen für junge Familien eine Perspektive bieten. Dazu müssen Dörfer
und Kleinstädte eine attraktive Infrastruktur von Bildungseinrichtungen bis Breitbandinternet bieten.
<<  4 5 6 7 8 [910 11 12 13  >>