Besichtigung der Grünfuttertrockungsanlage sowie des Biomassekraftwerks Kirchdorf

am Dienstag, 06 April 2010. veröffentlicht in Energiegewinnung, Energiewende, Veranstaltung

Mitglieder der CSU Arbeitsgemeinschaften Landwirtschaft (AGL) und Umwelt (AKU) besichtigen Grünfuttertrocknungsanlage in Kirchdorf

 

 
Eine Erfolgsgeschichte wieder aller Unkenrufe nannte der ehemalige Landtagsabgeordnete und Gründungsmitglied Josef Ranner die Geschichte der Grünfuttertocknungsgenossenschaft Kirchdorf während einer Besichtigung durch die CSU Arbeitsgemeinschaften Landwirtschaft und Umwelt. 1972 von damals 132 Landwirten gegründet hat die Genossenschaft heute 599 Mitglieder und gibt den angeschlossenen Landwirten die Möglichkeit, heimisches Grünfutter und Hackschnitzel optimal aufzubereiten und zu vermarkten.

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Neben der seit 1973 in Betrieb genommenen Trocknungsanlage zur Herstellung von Grascobs ist das 2006 in Betrieb genommene Heizkraftwerk das Herz der Anlage. Das Hackschnitzelheizkraftwerk produziert im Jahr 7,7 Millionen KW/h und versorgt mit der Abwärme den ebenfalls 2006 in Betrieb genommenen Bandtrockner. Geschäftsführer Christian Hofmann erläuterte den Besuchern, zu denen auch die Landtagsabgeordnete Annemarie Biechl und Bezirksrat Sebastian Friesinger zählten, dass mit dem Bandtrockner den Bürgern für Ihre Heizungen hochwertige Hackschnitzel aus heimischer Produktion angeboten werden können.

 

Damit könne dem Gedanken der kurzen Wege bestens Rechnung getragen werden. Die Vorstände Paul und Bartholomäus Krapichler betonten, dass es bei einer so großen Investition wie dem Heizkraftwerk mit 7 Millionen Euro immer auch Schwierigkeiten gebe, dass man diese aber Dank des enormen Engagements der 13 festangestellten Mitarbeiter meistern könne. Es sei immer noch das Ziel, Bruckmühl mit einer Fernwärmeleitung zu versorgen. Dies würde aber sicher noch einige Zeit an Planungsphase in Anspruch nehmen.
Beeindruckt von dem enormen Engagement der Landwirte bedankten sich die Kreisvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaften der CSU, Josef Paul und Dr. Georg Kasberger für die umfangreiche Information über die Anlage.

 

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