Landesentwicklung

Forderungen des AKU zur Gentechnik

am Dienstag, 27 Juli 2010. veröffentlicht in Verbraucherschutz, Umweltschutz / Klimaschutz, Landesentwicklung

„Politik muss die Sorgen der Bürger bei grüner Gentechnik ernst nehmen und darf keine unnötigen Risiken eingehen.“
(Regierungsprogramm CDU/CSU)
Analyse:
Leitlinie für die Forschung und Entwicklung von gentechnisch veränderten Organismen sollte ein werteorientierter, umweltbewusster Fortschritt sein. Im Sinne der Bürgergesellschaft sind dazu Transparenz und die Orientierung am Vorsorgeprinzip sowie an einer nachhaltigen Landwirtschaft unabdingbar. Wir wollen an der grünen Gentechnik weiterforschen. Der Anbau im Freiland ist jedoch beim jetzigen Kenntnisstand nicht zu verantworten.

Forderungen des AKU zur Stärkung des ländlichen Raumes

am Dienstag, 20 Juli 2010. veröffentlicht in Breitbandausbau, Wasser, Landesentwicklung

„Wir werden die GAK aufstocken und mit Blick auf die Bergregionen fortentwickeln. (...).Die ländlichen Räume müssen mit gezieltem Regionalmanagement und Regionalmarketing ihr Profil schärfen.(…) Wir werden die bislang noch nicht versorgten ländlichen Gebiete mit Breitbandtechniken anschließen und deren Leistungsfähigkeit schnell ausbauen. Genauso wie Kommunalstraßen, Wasser- und Abwasserleitungen gehören heute auch Breitbandkabel zur Daseinsvorsorge und sind ein wichtiger wirtschaftlicher Standortfaktor. Durch unsere Breitbandoffensive wollen wir die Gemeinden bei ihren Konzepten zur Versorgung des ländlichen Raums mit Breitbandanschlüssenunterstützen.“
(Regierungsprogramm CDU/CSU)
Analyse:
Im Wettbewerb guter Standorte entscheiden gesunde Natur, reiches kulturelles Angebot und attraktive regionale Besonderheiten. Immer mehr Menschen suchen Ruhe. Naturräume gewinnen einen besonderen Wert. Die Erhaltung der Artenvielfalt und der Kulturlandschaften ist daher ein zentrales Anliegen. Die bäuerliche Landwirtschaft ist Voraussetzung für den Erhalteines lebendigen und lebenswerten ländlichen Raums.
Ländliche Räume müssen für junge Familien eine Perspektive bieten. Dazu müssen Dörfer
und Kleinstädte eine attraktive Infrastruktur von Bildungseinrichtungen bis Breitbandinternet bieten.

Forderungen des AKU zum Wasserschutz

am Montag, 19 Juli 2010. veröffentlicht in Verbraucherschutz, Wasser, Landesentwicklung

„Die Versorgung der Bevölkerung und Industrie mit Trinkwasser sowie die Entsorgung des Abwassers sind Aufgaben der Daseinsvorsorge….“

(Regierungsprogramm CDU/CSU)
Analyse:
Von den 90 Mrd.m³ Wasserverbrauch in Deutschland wird der größte Teil von der Industrie als Brauch- und Kühlwasser verwendet. 13 % werden als Trinkwasser für die öffentliche Wasserversorgung benötigt. In Deutschland muss die gesicherte Wasserver- und Abwasserentsorgung als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge selbstverständlich bleiben. Die schlechten Erfahrungen mit einer Vollprivatisierung, wie zum Beispiel in Großbritannien, zeigen, dass Deutschland auf dem richtigen Weg ist.

Die Wasserrahmenrichtlinie der EU ist Ende 2000 in Kraft getreten. Sie fordert bis 2015 für alle Gewässer einen guten ökologischen Zustand hinsichtlich Wasserqualität, naturnaher Gewässerstruktur, Durchgängigkeit und Wasserhaushalt. Die Umsetzung tritt in eine zentrale Phase: Bis Ende 2009 sind nationale Maßnahmenprogramme und Bewirtschaftungspläne fürdie zehn zentralen Flussgebiete zu erstellen und abzustimmen.
Gesunder Waldboden ist ein riesiger Wasserspeicher, der ohne zusätzliche Aufbereitungsofort als Trinkwasser genutzt werden kann. Stabile, standortgemässe Mischwälder sichern sauberes Trinkwasser. Besondere Beiträge für den Grundwasserschutz müssen stärker honoriert werden.

Forderungen des AKU zum Bodenschutz

am Dienstag, 06 Juli 2010. veröffentlicht in Verbraucherschutz, Umweltschutz / Klimaschutz, Wasser, Landesentwicklung

„Die Wiederverwendung bereits genutzter Flächen muss Vorrang vor Flächenverbrauch haben.“
(Regierungsprogramm CDU/CSU)
Analyse:
Täglich werden in Deutschland 93 ha Landschaft für Siedlungen, Gewerbe und Verkehr neu überbaut. Diese Fläche muss deutlich vermindert werden, um nicht offenen Boden unwiederbringlich zu zerstören. Kommunen können sich flächensparend weiter entwickeln, indem sie:

CSU-Positionen zur Energiepolitik nach Beschluss des CSU-Parteivorstandes am 16/17. April 2010

am Donnerstag, 24 Juni 2010. veröffentlicht in Energiegewinnung, Gebäudesanierung, Energiewende, Stromnetze, Landesentwicklung

Wir wollen bis 2030 in Bayern folgende Ziele erreicht haben

 

Bayern soll 2030 über 40 Prozent seines Strombedarfs aus regenerativen Energiequellen gewinnen. Wir werden dazu den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in Bayern von heute rund 25 Prozent konsequent ausbauen. Bayern wird damit Vorreiter in Deutschland bei den regenerativen Energien bleiben.

<<  1 [23 4  >>