Forderungen des AKU zum Lärmschutz

am Dienstag, 10 August 2010. veröffentlicht in Verbraucherschutz, Landesentwicklung

„Lärm kostet Lebensqualität und schadet der Gesundheit. Die Lärmbekämpfung mussvorrangig an der Quelle erfolgen. Wir fordern, dass die geltenden Lärmsanierungswerteabgesenkt werden. Wir sprechen uns für die Fortführung der Bundesmittel für Lärmsanierung über das Konjunkturprogramm hinaus aus.“
(Regierungsprogramm CDU/CSU)
Analyse:
Gut zwei Drittel der Bevölkerung sind in Deutschland vom Umgebungslärm betroffen, etwa ein Drittel durch Fluglärm. Seit 2007 werden Lärmkarten und Aktionspläne für die 27 großen Ballungsräume, Großflughäfen und Haupteisenbahnstrecken erstellt. Bis 2012/13 kommen zahlreiche weitere Verkehrsstraßen, Bahnstrecken und Ballungsräume hinzu.
Forderungen:
  1. Gesetzlicher Anspruch auf Lärmschutz an bestehenden Eisenbahnlinien analog zu den Regelungen beim Fluglärmschutz
  2. Lärmschutzwände und –wälle entlang von Schienen und Strassen
  3. Verbindlichen Einführung der sogenannten K-Sohle bei Güterwaggons
  4. Ko-Finanzierung von Lärmschutzmaßnahmen für bewohnte Gebäude zur Umsetzung der EU Umgebungslärmrichtlinie 02/49/EG entlang von Autobahnen, Bundesstraßen und Trassen der Deutschen Bahn
  5. Verstärkte Verbauung von lärmarmem Asphalt
  6. Die geltenden Lärmsanierungswerte sind auf gesundheitsverträgliche Grenzen abzusenken.
  7. Die dafür erforderlichen Mittel sind in den Bundeshaushalt einzustellen.

Autor: Beschlussfassung der AKU-Landesversammlung

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