Artikel mit den Tags: Ausbau

Energie für den Süden

am Freitag, 07 Februar 2014. veröffentlicht in Energiegewinnung, Energiewende, Stromnetze

Bayern und Baden-Württemberg kooperieren bei der Umsetzung der Energiewende

Energie für den Süden

Bayernkurier: Jahrgang 65, Nr. 5, 1. Februar 2014

München – In einem Positionspapier haben Baden-Württemberg und Bayern einen gemeinsamen Weg bei der Umsetzung der Energiewende skizziert.
Mehr Biogasanlagen als Teil der Energiewende.

„Als Länder mit einem bislang hohen Anteil der Kernenergie an der Stromerzeugung einerseits und mit einer starken, im internationalen Wettbewerb stehenden Industrie andererseits, stellt uns die Energiewende vor große Herausforderungen. Diese Situation ist mit der in anderen Bundesländern nicht ohne weiteres zu vergleichen", sagten Ministerpräsident Horst Seehofer und sein Amtskollege Winfried Kretschmann. „Bei der Energiewende geht es um ein nationales Projekt, das nur erfolgreich sein kann, wenn Bund und Länder gemeinsam eine konstruktive Lösung anstreben." Ziel sei es, einerseits Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten und andererseits Strom so kostengünstig wie möglich zu erzeugen. Gesprochen wurde auch über eine Energieministerkonferenz, in der Bund und Länder alle Fragen rund um die Energiewende und den künftigen Energiemarkt diskutieren können. Auch beim Ausbau der Windkraft, der Bioenergie und der Energieeffizienz bestand Einigkeit.


Besichtigung des Innkraftwerkes in Rosenheim

am Samstag, 16 März 2013. veröffentlicht in Energiegewinnung, Energiewende, Stromnetze, Umweltschutz / Klimaschutz, Veranstaltung

Besichtigung des Innkraftwerkes in Rosenheim

Das Innkraftwerk Rosenheim wurde von 1957 bis 1960 erbaut und am 23. 06. 1960 in Betrieb genommen und erzeugt bei einer Maximalleistung von 39MW jährlich etwa 180.000 MWh elektrische Energie. Dies entspricht dem Jahresverbrauch von ca. 45.000 Vierpersonen Haushalten.

Der Ausbaugrad des Innkraftwerkes wird vom Betreiber als sehr gut angesehen, sodass derzeit keine Modernisierungsmaßnahmen an den Turbinen und Generatoren geplant sind. Durch größere Investitionen liesen sich allerdings 2-3% mehr Leistung durch eine Steigerung des Wirkungsgrades erzielen und durch eine Anhabung des Stauzieles um weitere 5-10%. Dabei würde das Oberwasserniveau um ca. 50cm angehoben werden, was zu einer höheren Fallhöhe des Wassers führen würde. Dies würde allerdings auch Nachteile für Kraftwerke flussabwärts mit sich bringen, denn diesen würde dadurch das Oberwasser verknappt werden.

Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Harald Lesch war großer Erfolg!

am Donnerstag, 10 Mai 2012. veröffentlicht in Energiegewinnung, Energiewende, Stromnetze

Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Harald Lesch war großer Erfolg!

Die erste große Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Energiewende gestalten" des AKU Rosenheim-Land, war ein großer Erfolg. Prof. Dr. Harald Lesch ließ in dem mit 140 Gästen bis auf den letzten Platz gefüllten "Großen Saal" des Happinger Hofs, keinen Zweifel daran, dass es höchste Zeit sei, die Energiewende nicht nur in der Politik, sondern auch in den Köpfen jedes Menschen umzusetzen. Er stellte klar heraus, dass hier noch viel Nachholbedarf besteht.

10-Punkte-Fahrplan für eine ökologische und naturverträgliche Wasserkraftnutzung

am Montag, 23 April 2012. veröffentlicht in Energiegewinnung, Energiewende

Das bayerischer Kabinett hat am 17.04.2012  ein Konzept zum umweltverträglichen Ausbau der Wasserkraft in Bayern beschlossen. Nachfolgend können Sie das 10 Punkte umfassende Kozept nachlesen.

Bayerische Strategie zur Wasserkraft

am Mittwoch, 18 April 2012. veröffentlicht in Energiegewinnung, Energiewende

I. Aktuelle Situation

Die Wasserkraft ist aufgrund langer Tradition derzeit mit einem Anteil von etwa 60 Prozent an der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien die wichtigste, allerdings auch weitgehend erschlossene regenerative Energiequelle in Bayern.
 
Im Jahr 2010 betrug der Anteil der Energie aus Wasserkraft am Stromverbrauch Bayerns rund 15 % und lag damit deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von rund 3%.
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