Wasser

AKU begrüßt Initiative der CSU Landtagsfraktion zur Trinkwasserversorgung

am Montag, 25 März 2013. veröffentlicht in Verbraucherschutz, Wasser, Landesentwicklung

Klaus Stöttner, MdL kämpft an vorderster Front für den Erhalt der kommunalen Trinkwasserversorgung

AKU begrüßt Initiative der CSU Landtagsfraktion zur Trinkwasserversorgung

Die CSU Landtagsfraktion zeigt mit ihrer nachfolgend aufgeführten Initiative, dass die kommunale Wasserversorgung  ein zentrales Anliegen der CSU ist und auch in Zukunft sein wird. Für die CSU ist die Trinkwasserversorgung ein entscheidender Punkt der kommunalen Daseinsversorgung mit welcher keine Experimente gemacht werden dürfen.  Wie die zahlreichen Beispiele aus dem Ausland zeigen, wird durch eine privatisierte Trinkwasserversorgung keinesfalls höher Qualität bei niedrigerem Preis geliefert. Vielmehr werden dort  häufig nötige Investitionen in das Leitungsnetz nicht getätigt, sodass mittelfristig die Qualität des Trinkwassers sinkt.

AKU schlägt Alarm: „Trinkwasser darf nicht privatisiert werden, es muss in kommunaler Hand bleiben!“

am Sonntag, 03 Februar 2013. veröffentlicht in Verbraucherschutz, Wasser

Scharfe Kritik an Überlegungen der EU-Kommission – Brief an Europaabgeordnete und Ilse Aigner

Auf scharfe Kritik stößt beim Arbeitskreis Umwelt der CSU (AKU) der Plan der EU-Kommission, die Trinkwasserversorgung zu privatisieren. „Die Pläne der EU sind eine Zwangsprivatisierung durch die Hintertür, zum Schaden für die Verbraucherinnen und Verbraucher“, erklärt AKU-Vorsitzender Peter Mayer. Problematisch sei dabei vor allem, dass mit einer geradezu hanebüchenen Argumentation die Privatisierung der Trinkwasserversorgung verdeckt ermöglich werden solle. Offiziell gehe es um die Bekämpfung der Schuldenkrise in Europa. Um an frisches Geld zu kommen, sollen Krisenländer wie Portugal und Griechenland nach den EU-Vorschlägen ihre Wasserversorger verkaufen. 

Forderungen des AKU zur Stärkung des ländlichen Raumes

am Dienstag, 20 Juli 2010. veröffentlicht in Breitbandausbau, Wasser, Landesentwicklung

„Wir werden die GAK aufstocken und mit Blick auf die Bergregionen fortentwickeln. (...).Die ländlichen Räume müssen mit gezieltem Regionalmanagement und Regionalmarketing ihr Profil schärfen.(…) Wir werden die bislang noch nicht versorgten ländlichen Gebiete mit Breitbandtechniken anschließen und deren Leistungsfähigkeit schnell ausbauen. Genauso wie Kommunalstraßen, Wasser- und Abwasserleitungen gehören heute auch Breitbandkabel zur Daseinsvorsorge und sind ein wichtiger wirtschaftlicher Standortfaktor. Durch unsere Breitbandoffensive wollen wir die Gemeinden bei ihren Konzepten zur Versorgung des ländlichen Raums mit Breitbandanschlüssenunterstützen.“
(Regierungsprogramm CDU/CSU)
Analyse:
Im Wettbewerb guter Standorte entscheiden gesunde Natur, reiches kulturelles Angebot und attraktive regionale Besonderheiten. Immer mehr Menschen suchen Ruhe. Naturräume gewinnen einen besonderen Wert. Die Erhaltung der Artenvielfalt und der Kulturlandschaften ist daher ein zentrales Anliegen. Die bäuerliche Landwirtschaft ist Voraussetzung für den Erhalteines lebendigen und lebenswerten ländlichen Raums.
Ländliche Räume müssen für junge Familien eine Perspektive bieten. Dazu müssen Dörfer
und Kleinstädte eine attraktive Infrastruktur von Bildungseinrichtungen bis Breitbandinternet bieten.

Forderungen des AKU zum Wasserschutz

am Montag, 19 Juli 2010. veröffentlicht in Verbraucherschutz, Wasser, Landesentwicklung

„Die Versorgung der Bevölkerung und Industrie mit Trinkwasser sowie die Entsorgung des Abwassers sind Aufgaben der Daseinsvorsorge….“

(Regierungsprogramm CDU/CSU)
Analyse:
Von den 90 Mrd.m³ Wasserverbrauch in Deutschland wird der größte Teil von der Industrie als Brauch- und Kühlwasser verwendet. 13 % werden als Trinkwasser für die öffentliche Wasserversorgung benötigt. In Deutschland muss die gesicherte Wasserver- und Abwasserentsorgung als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge selbstverständlich bleiben. Die schlechten Erfahrungen mit einer Vollprivatisierung, wie zum Beispiel in Großbritannien, zeigen, dass Deutschland auf dem richtigen Weg ist.

Die Wasserrahmenrichtlinie der EU ist Ende 2000 in Kraft getreten. Sie fordert bis 2015 für alle Gewässer einen guten ökologischen Zustand hinsichtlich Wasserqualität, naturnaher Gewässerstruktur, Durchgängigkeit und Wasserhaushalt. Die Umsetzung tritt in eine zentrale Phase: Bis Ende 2009 sind nationale Maßnahmenprogramme und Bewirtschaftungspläne fürdie zehn zentralen Flussgebiete zu erstellen und abzustimmen.
Gesunder Waldboden ist ein riesiger Wasserspeicher, der ohne zusätzliche Aufbereitungsofort als Trinkwasser genutzt werden kann. Stabile, standortgemässe Mischwälder sichern sauberes Trinkwasser. Besondere Beiträge für den Grundwasserschutz müssen stärker honoriert werden.

Forderungen des AKU zum Bodenschutz

am Dienstag, 06 Juli 2010. veröffentlicht in Verbraucherschutz, Umweltschutz / Klimaschutz, Wasser, Landesentwicklung

„Die Wiederverwendung bereits genutzter Flächen muss Vorrang vor Flächenverbrauch haben.“
(Regierungsprogramm CDU/CSU)
Analyse:
Täglich werden in Deutschland 93 ha Landschaft für Siedlungen, Gewerbe und Verkehr neu überbaut. Diese Fläche muss deutlich vermindert werden, um nicht offenen Boden unwiederbringlich zu zerstören. Kommunen können sich flächensparend weiter entwickeln, indem sie:
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