Forderungen des AKU zum Bodenschutz

am Dienstag, 06 Juli 2010. veröffentlicht in Verbraucherschutz, Umweltschutz / Klimaschutz, Wasser, Landesentwicklung

„Die Wiederverwendung bereits genutzter Flächen muss Vorrang vor Flächenverbrauch haben.“
(Regierungsprogramm CDU/CSU)
Analyse:
Täglich werden in Deutschland 93 ha Landschaft für Siedlungen, Gewerbe und Verkehr neu überbaut. Diese Fläche muss deutlich vermindert werden, um nicht offenen Boden unwiederbringlich zu zerstören. Kommunen können sich flächensparend weiter entwickeln, indem sie:
  • konsequent Innenflächen nutzen
  • brachliegende Gebäude und Flächen wiederbeleben
  • vorhandene Erschließungen und Infrastruktur nutzen.
Forderungen:
  1. Die Grunderwerbssteuer wird aufkommensneutral durch eine Neuerschließungsabgabe ersetzt. Innerörtliche Flächen werden nicht besteuert, neu erschlossene Flächen des bisherigen Außenbereiches höher belastet.
  2. Die Grundsteuer für neu bebaute Flächen soll durch die Gemeinden deutlich erhöht, für Nutzungen im Innenbereich dagegen spürbar gesenkt werden.


Autor: Beschlussfassung der AKU- Landesversammlung

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