Forderungen des AKU zur Gentechnik

am Dienstag, 27 Juli 2010. veröffentlicht in Verbraucherschutz, Umweltschutz / Klimaschutz, Landesentwicklung

„Politik muss die Sorgen der Bürger bei grüner Gentechnik ernst nehmen und darf keine unnötigen Risiken eingehen.“
(Regierungsprogramm CDU/CSU)
Analyse:
Leitlinie für die Forschung und Entwicklung von gentechnisch veränderten Organismen sollte ein werteorientierter, umweltbewusster Fortschritt sein. Im Sinne der Bürgergesellschaft sind dazu Transparenz und die Orientierung am Vorsorgeprinzip sowie an einer nachhaltigen Landwirtschaft unabdingbar. Wir wollen an der grünen Gentechnik weiterforschen. Der Anbau im Freiland ist jedoch beim jetzigen Kenntnisstand nicht zu verantworten.
Forderungen:
  1. Die Bundesregierung muss auf eine Änderung der europäischen Gentechnik-Richtlinie hinarbeiten. Sicherheit vor unerwünschten Auskreuzungen muss einen höheren Stellenwert bekommen.
  2. Die Entscheidung für gentechnikanbaufreie Regionen muss auf regionaler Ebene getroffen werden können.
  3. Rechtliche Absicherung gentechnikanbaufreier Regionen.
  4. Unterstützung des Bündnisses europäischer Regionen für gentechnikfreien Anbau
  5. Verbraucherwillen respektieren: Produkte mit gentechnisch veränderten Bestandteilen sind im Interesse des Verbrauchers klar zu kennzeichnen
  6. Verbot von Patenten auf Lebewesen in der Tier- und Pflanzenzucht, da sie den Zugang zu Saatgut und Nutztieren für wenige große Unternehmen monopolisieren.

Autor: Beschlussfassung der AKU-Landesversammlung

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